Backhaus Norman
Wildcamping im Aufschwung. Von der Zunahme der Aktivität und der Wirkung unterschiedlicher Lenkungsmassnahmen in Schweizer Naturpärken
Project Number: Parcs Data Center: 56774 / 4D: CH7749
| Project Type: |
Master |
| Project Duration: |
01/10/2023 - 01/10/2024 project completed |
| Funding Source: |
other , |
| Leading Institution: |
Geografisches Insitut der Universität Zürich |
| Project Leader: |
Prof. Norman Backhaus Geographisches Institut - Human Geography Universität Zürich Winterthurerstr. 190 - Irchel 8057 Zürich Phone: +41 (0) 44 635 51 72 ; +41 (0) 44 635 51 11 FAX: +41 (0) 44 635 68 48 e-Mail: norman.backhaus(at)geo.uzh.ch http://www.geo.uzh.ch |
Research Areas:
Disciplines:
| |
|---|
| Legal and Social sciences, Economics |
Abstract:
Camping ist in der Schweiz seit einigen Jahren im Aufwind. Spätestens seit der Covid-19-Pandemie ist auch das wilde Campen eine viel ausgeübte Aktivität, welche aus verschiedenen Gründen Probleme mit sich bringen kann, für Flora und Fauna, teilweise jedoch auch für die Gesellschaft. Damit diese auf ein Minimum gesenkt werden können, wurden unter anderem von den Schweizer Pärken, welche diese Entwicklung mitverfolgt haben, Lenkungsmassnahmen ergriffen. Sie sind Teil des Besuchermanage- ments und sollen dazu beitragen, dass sich die Menschen nicht in Gebieten aufhalten, wo Wildcamping aus umwelt-, oder aus gesellschaftstechnischer Sicht unerwünscht ist. Inwiefern sich diese Massnahmen auf die Wildcampenden auswirken, ist bis jetzt relativ unbekannt.
Diese Arbeit setzt an diesem Punkt an und befasst sich damit, welche Lenkungsmassnahmen in den Schweizer Pärken ergriffen worden sind und wie die Wildcamper:innen darauf ansprechen. Zu diesem Zweck wurde eine Umfrage in den Pärken durchgeführt. Zudem wurden Interviews mit Expert:innen aus den Pärken Gantrisch, Diemtigtal und Entlebuch, sowie mit zehn Wildcampenden durchgeführt. Für ei- nen Gesamtüberblick wurden ausserdem Dokumente zum Thema inhaltlich analysiert.
Die Resultate der Auswertung ergeben, dass seitens der Wildcampenden grundsätzlich Verständnis für getroffene Lenkungsmassnahmen vorhanden ist und einige auch erwünscht sind. Es hat sich gezeigt, dass Wildcamping mit einem Fahrzeug, sprich Bus oder Van, am besten mittels Angebotserweiterung gelenkt werden kann. Wildcampende mit Zelt oder Biwak sind schwieriger zu lenken, da sie sich im Grunde überall aufhalten können. Für diese Gruppe Wildcampender machen Sensibilisierungsmassnah- men Sinn, damit das Wildcamping verantwortungsvoll ausgeübt wird. Auch zeigt die Arbeit auf, dass Lenkungsmassnahmen, unabhängig ihrer Art, erfolgreicher sind, wenn sie einfach, klar und transparent kommuniziert werden. Zudem entscheidet die Art der Umsetzung, ob eine Massnahme von den Wild- campenden angenommen wird. Eine grosse Herausforderung stellt die Erreichbarkeit der Wildcampen- den dar, welche beispielsweise durch die Zusammenarbeit verschiedener Stakeholder verbessert wer- den kann.
Leading questions:
Schlüsselwörter:
Wildcamping, Vanlife, Lenkungsmassnahmen, Besucherlenkung, Schweizer Pärke, Naturpark, Campen, Biwakieren
Publications:
Oetiker, Sereina (2024). Wildcamping im Aufschwung. Von der Zunahme der Aktivität und der Wirkung unterschiedlicher Lenkungsmassnahmen in Schweizer Naturpärken. Masterarbeit. Universität Zürich.
pdf Masterarbeit
Last update: 7/23/26
Source of data: ProClim- Research InfoSystem (1993-2024)
Update the data of project: CH-7749
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